Mit etwas Verzögerung begannen heute Mittag die Holzarbeiten an Haus A. Der Tieflader des Unternehmens Weizenegger, der parallel zur Baustelle parkte, hatte Außen- und Innenwände geladen, die dann durch die Luft schwebten und direkt vor Ort verbaut wurden. Fenster, Feuchtigkeitssperren oder auch einzelne Installationen sind bereits integriert oder vorgefertigt.  In den folgenden Tagen werden die Decken und dann die Holzsparren für das Dach geliefert. „Entweder können Wände oder Decken transportiert werden – beides auf einmal geht nicht“, so die Projektleiterin. Decken müssen liegend und Wände stehend geladen werden.

 

Schneller als erwartet beginnt der Aufbau des ersten Holzbaus an der Fellbacher Straße. Die ersten Wandmodule werden heute, Dienstag, 23. April 2019, ab 12 Uhr erwartet. Der Tieflader liefert die vorgefertigen Bauteile des Unternehmens Weizenegger direkt an die Baustellen. Mit Hilfe des Krans werden die Einzelteile direkt an ihren Platz transportiert, wo sie von Zimmerleute befestigt und endmontiert werden.

Noch stehen sie ziemlich allein – die Treppenhäuser und die Fahrstuhlkerne in der Ortsmitte Schmidens. Doch ab Mittwoch, 24. April 2019, werden die ersten Holzmodule für den Hochbau geliefert und dann erhalten die Betonkerne ihre Wohnhülle.

Ziemlich verwaist stehen die westlichen Treppenhäuser im Baugebiet zwischen Fellbacher- und Butterstraße. In vergangenen Wochen wurden die Baukörper errichtet, die aus Brandschutzgründen aus Beton gefertigt sind. Darunter fällt neben den Erschließungen auch  das Erdgeschoss des sogenannten Hauses A – das auch das künftige Café beheimatet.  Neben den augenfälligen Betonarbeiten haben aber auch Zimmerleute aus dem Schwarzwald ihre Vorbereitungen begonnen. Der Monatgetrupp ist dafür zuständig, dass die Holzmodulteile alle ihren richtigen Platz finden und gut miteinander verbunden werden.

Die vorgefertigten Holzbauteile werden von der Firma Weizenegger hergestellt und dann auf Bedarf per Tieflader nach Schmiden transportiert. Die ersten Wandteile erwartet der Montagetrupp in der Woche nach Ostern. Der Bau beginnt mit Haus A, an der Fellbacher Straße, das in nur wenigen Wochen erstellt wird. Nach Fertigstellung des ersten Rohbaus beginnen dann die Arbeiten am nächsten Gebäude.

In der Butterstraße sind die Parkflächen inzwischen gesperrt, um die Baustellenfahrzeuge den notwendigen Rangierplatz zu verschaffen. Der Auto- und Busverkehr wird etwas verschwenkt und über die Parkfläche geführt. Da die Strecke auch von vielen Schülern als Fußweg genutzt wird, wurde eine Ampel eingerichtet. Damit die Fußgänger, die auf die Grünphase warten, gut gesehen werden, war es leider notwendig weitere Stellfläche abzusperren.

 

Die Tiefgarage für die neue Mitte des Fellbachers Stadtteils Schmiden ist fast fertiggestellt. Im März werden die Rampe zur Butterstraße ab- und das neue Gebäude auch auf dieser Seite aufgebaut. Die dafür notwendigen Fahrzeuge benötigen Platz zum Rangieren. Um die Baustelleneinfahrt wird daher ein vier Meter breiter Aufstellplatz freigehalten. Der Verkehr wird auf dem Parkstreifen um die Verengung vorbeigeführt. Die dafür notwendigen Parkflächen werden daher genauso wie der Radstreifen ab Ende Februar gesperrt.

Der Platz in der Mitte Schmidens ist begrenzt. Die Baustellenfahrzeuge, die sowohl für die Betonarbeiten als auch ab Mitte April für den Holzbau eingesetzt werden, müssen ein gewisses Maß an Bewegungsfreiheit haben. „Sonst sind Straßensperrungen tageweise unumgänglich“, stellten die Verantwortlichen im Tiefbau- und im Ordnungsamt fest. Um dies zu verhindern, werden daher in der Fellbacher und in der Butterstraße Logistik- und Aufstellflächen eingerichtet. Die Verkehrsplaner nutzen drei Parkflächen in der Butterstraße gegenüber der Baustelleneinfahrt, um die dann fehlende Straßenfläche auszugleichen und so den Durchgangsverkehr weiter zu ermöglichen. Für die Fußgänger wird ein gesicherter Übergang eingerichtet. Auch in der Fellbacher Straße werden der Park- und Radstreifen an der Baustelle für das Be- und Entladen der Baustellenfahrzeuge genutzt.

Nachdem die Arbeiten an der Tiefgarage in die Endphase gehen, wird ab Mitte April mit dem Aufstellen der Holzmodule für die vier Baukörper gerechnet. Den detaillierten Zeitverlauf und die weiteren Planungen stellt die Stadtverwaltung zusammen mit den beteiligten Unternehmen am 18. März 2019 um 18 Uhr in der Festhalle Schmiden in einer Bürgerinformation vor.

Langsam wächst die Tiefgarage für die künftige Mitte des Fellbacher Stadtteils Schmiden empor. Auf Grund des Baufortschrittes wird die Zu- und Abfahrt zur Baustelle von der Butter- in die Fellbacher Straße verlegt. Der notwendige Platz für die Logistik wird durch die Sperrung des Gehweges und des Parkplatzbereiches ab Dienstag, 5. Februar 2019, zwischen der Fellbacher Straße 9 und 15 gewonnen.

Die Decke der Tiefgarage ist deutlich zu erkennen. Der Bau ist inzwischen auf Gehwegshöhe aus dem Boden gewachsen – allerdings „nur“ auf Seiten der Fellbacher Straße. Für den Weiterbau des im Zeitplan liegenden Vorhabens muss die Baustelle in der kommenden Woche etwas umorganisiert werden. Die Anlieferung von der Butterstraße wechselt in die Fellbacher Straße, damit auf der anderen Seite der Baustelle ebenfalls die Tiefgarage fertiggestellt werden kann. Für den notwendigen Rangierplatz bei der künftigen Baustelleneinfahrt werden der Gehweg zwischen den Häusern 9 bis 15 und die davor befindlichen Parkflächen für den regulären Verkehr gesperrt.

Die Neue Mitte befindet sich im Zeitplan! Wenn der Wettergott mitspielt können die Tiefbauarbeiten im März/ Anfang April voraussichtlich beendet werden.

Der Entwurf für die Neugestaltung der öffentlichen Straßenräume und Plätze im Bereich der Schmidener Ortsmitte wurde am 17. Oktober öffentlich vorgestellt. Die zahlreichen Anwesenden hatten die Informationsveranstaltung zu einem ergiebigen und interessanten Austausch gemacht.

Für alle, die es nicht zu diesem Termin geschafft haben und natürlich auch für diejenigen, die noch offenen Fragen haben, werden nun zwei zusätzliche Bürgersprechstunden im Rathaus Schmiden, Multifunktionsraum, angeboten.

Die Termine finde statt am
Donnerstag, 15. November, 16 Uhr, und
Dienstag, 20. November, 14 Uhr.

Einladung

Besten Dank an alle Anwesenden, die gestern Abend die Informationsveranstaltung zur Neuen Mitte Schmiden zu einem interessanten und ergiebigen Austausch gemacht haben. Alle Ideen, Anregungen und Bedenken wurden aufgenommen und werden in die künftige Planung mit einbezogen.

Hier die Präsentation des Planungsbüros Spieth zum Download:

Präsentation NMS am 17102018

Heute Abend, Mittwoch, 17. Oktober 2018, stellt die Stadtverwaltung zusammen mit dem beauftragten Büro erste Ideenskizzen für die Straßen- und Platzgestaltung vor. Wie könnte durch eine veränderte Gestaltung mehr Lebensqualität entstehen, lassen sich „Angsträume von Kindern“ aufheben und mehr Raum vor den Geschäften schaffen? In der Festhalle in Schmiden stehen verschiedene Vorschläge ab 18.30 Uhr zur Diskussion. Anwohner und Interessierte sind herzlich eingeladen!

Attraktive Plätze, breite Gehwege, Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten – diese Begriffe liegen auch der neuen Straßen- und Platzgestaltung im Fellbacher Stadtteil Schmiden zu Grunde.

In Sanierungsgebieten entsteht keine Planung auf der grünen Wiese, sondern es handelt sich um Bauen im Bestand. Damit sind die Gestaltungsmöglichkeiten naturgemäß etwas begrenzt. In der Ortsmitte Schmiden werden außer dem Neubau auch private Sanierungen durchgeführt, Leitungen und Anschlüsse neu verlegt sowie die Straßengestaltung „unter die Lupe genommen“. Auch hier gilt das Ziel, mehr Platz für Fußgänger, Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten oder auch mehr Grün zu schaffen. Grundlage der ersten Vorschläge ist auch eine Begehung mit Kindern und Jugendlichen im Jahr 2016. Der Blickwinkel der jungen Verkehrsteilnehmer zeigte „Angsträume“, unübersichtliche Übergänge und deutliche Sicherheitsdefizite bei den Schulwegen.

Die ersten Entwürfe des Planungsbüros, die am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18.30 Uhr in der Festhalle Schmiden vorgestellt werden, zeigen, dass trotz der etwas begrenzten Möglichkeiten durch den Bestand, attraktive Spielräume für eine Umgestaltung bleiben. Aus Kreuzungsbereichen können kleine Plätze entwickelt werden, der Wegfall der Fahrradstreifen bei gleichzeitiger Einführung von Tempo 30 auf der Straße könnte mehr Raum zum Flanieren vor den Geschäften schaffen oder Platz für eine Außengastronomie bieten. Daneben schlägt das Büro die Aufhellung von „Angsträumen“, spielerische Elemente oder auch Sitzstufen vor. Wenn der Straßenraum keine eigene Platzgestaltung zulässt, planen die Ingenieure eine optische Markierung des Asphalts, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das Konzept umfasst neben der Gestaltung der Straßenräume auch Überlegungen zum Busverkehr und zur Durchwegung.

Für eine bessere Ansicht stehen die Pläne zum Download bereit: Pläne Straßenraumgestaltung NMS